Die Geschichte des Notebooks

Der erste Prototyp, der annähernd die Bezeichnung Notebook verdient, wurde 1968 von Alan Key gebaut. Allerdings dauerte es noch bis zum Jahre 1975, bis die Firma IBM das Konzept weiterentwickelte und einen tragbaren Computer mit 25 Kilogramm Gewicht vorstellte. Erst 1981 wurde der Osborne 1 in kleiner Serie gebaut. Mit einem Gewicht von knapp 12 Kilogramm war er allerdings noch immer zu schwer und vor allem zu langsam, um für herkömmliche Computer eine Konkurrenz darzustellen.

Entwicklung und Gewichtsreduzierung

Das Gewicht der tragbaren Computer spielte die nächsten Jahre bei der Weiterentwicklung keine tragende Rolle. Erst 1985 stellt Toshiba den T1100 unter der Bezeichnung Notebook vor und konnte mit einem Gewicht von 4,1 Kilogramm und einem Intel 80C88 immerhin die Leistung seiner Vorgänger bei wesentlich geringerem Gewicht liefern.

Ab diesem Zeitpunkt kamen in immer kürzeren Abständen schnellere und leichtere Notebooks auf den Markt und die Hersteller befanden sich in einem harten Wettbewerb. 1994 revolutionierte Intel die Welt und der erste spezielle CPU für Notebooks sorgte für einen relativ geringen Stromverbrauch im Verlgleich zu den vorherigen Modellen. Danach wurden die Festplatten kleiner, leichter und leistungsfähiger.

Das moderne Notebook

1998 wurde dann der NEC Ultralite vorgestellt, der erste tragbare Computer mit der Notebook-Optik, wie man sie heute kennt. Mit dem Gewicht von 2,5 Kilogramm war dem Rennen um die Leichtigkeit damit eine kleine Pause vergönnt. Nun wurden die Bildschirme verbessert und der TFT-Farbildschirm hielt seinen Einzug. Die folgenden Entwicklungen wurden unter den Schwerpunkten von Schnelligkeit und der Verminderung des Stromverbrauchs vorangetrieben, so dass die heutigen Notebooks immer leistungsfähiger und trotzdem leichter werden.

Aus dem modernen Büro sind Notebooks nicht mehr wegzudenken und auch in vielen Privathaushalten verdrängen immer mehr Laptops die herkömmlichen Tower. Die Frage, was ein Notebook von einem Laptop eindeutig unterscheidet, kann nicht wirklich geklärt werden und somit kann man beide Bezeichnungen verwenden.

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