Die Entwicklung des Netbooks

Die heutigen Netbooks entstanden aus der Grundidee, günstige Notebooks für eine breite Masse herzustellen. Schon Mitte der 1990er Jahre wurde die Idee des Netbooks geboren.

Erste Versuche scheitern

Ein kleiner, leichter und tragbarer Computer sollte entstehen, doch die Technik damals ließ den Preis des Libretto von Toshiba auf 2500 Euro klettern und so konnte es den Markt nicht erobern. Ein paar andere Hersteller vertrieben Ende der 1990er Jahre noch Geräte, die den heutigen Subnotebooks in Preis und Leistung entsprechen unter dem Namen Netbook. Dann entwickelte sich ein Streit um die Namensrechte, der erst im Juni 2009 beigelegt werden konnte. Seitdem darf jeder Hersteller den Begriff Netbook für seine Produkte verwenden.

Der Hersteller Psion griff die Idee eines günstigen und tragbaren Rechners im Jahr 2000 wieder neu auf und brachte ein Netbook, wie wir es heute kennen, auf den Markt. Aber erst einige Jahre später kam der Classmate PC in die Läden, der eigentlich als Schüler PC für Schwellenländer gedacht war.

Der Markt und das Betriebssystem

Der Markt für internetfähige Netbooks wurde von Mobilfunkanbietern vergrößert, die subventionierte Netbooks anstelle von Handys zu neuen Verträgen anboten. Der Marktanteil der Netbooks stieg in kurzer Zeit rasant an und viele große Hersteller nahmen plötzlich Netbooks in ihr Sortiment auf. Als Betriebssystem kann das Windows Vista in den meisten Fällen nicht verwendet werden, da die Leistungsfähigkeit der Hardware meist nur geringfügig über den Systemanforderungen für Vista liegt und zudem die Lizenz das Produkt verteuern würde.

Netbooks werden zurzeit noch mit XP oder Linux betrieben, wobei Microsoft die Lizenz verbilligt, wenn der Arbeitsspeicher der Netbooks 1 GB nicht übersteigt. Für das Erscheinen von Windows 7 hat Microsoft ein neues Betriebssystem für Netbooks angekündigt.